Beratungs- und Unterstützungsangebote nach 2018

Die Anerkennung des Unrechts und Leids der ehemaligen Heimkinder sowie die damit verbundene Aufarbeitung der Geschichte der Heimerziehung ist mit Auslaufen des Heimfonds Ende 2018 nicht beendet.

Viele Betroffene, möglicherweise auch ihre Angehörigen, haben hier weiterhin Informations- und Beratungsbedarf und suchen den Austausch untereinander .

Mit KISS, der Kontakt-und Informationsstelle für Selbsthilfe in Saarbrücken, gibt es im Saarland bereits eine übergreifende Beratungsstruktur, die auch von ehemaligen Heimkindern genutzt werden kann.

Sie erreichen diese unter der Telefonnummer: 06 81 / 96 02 13 0 oder der E-Mail-Adresse: kontakt@selbsthilfe-saar.de

Homepage: https://www.selbsthilfe-saar.de/was-wir-tun/

Lesung

Lesung  am 24. September um 18 Uhr im Rathaus St. Johann

im Rahmen der Wanderausstellung Verwahrlost und gefährdet?

 

Die Regionale Anlauf-und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder im Saarland im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie-Saarländisches Landesjugendamt zeigt in Kooperation mit der Landeshauptstadt Saarbrücken die Wanderausstellung „Verwahrlost und gefährdet?“ des Landesarchives Baden-Württemberg.

Im Rahmen des Begleitprogramms zur Wanderausstellung findet am Montag, dem 24. September 2018, um 18:00 Uhr im Festsaal des Rathauses Saarbrücken St. Johann eine Lesung statt, bei der Betroffene Passagen aus dem Buch „Lebenswege nach Heimerziehung. Porträts und Einblicke aus dem Saarland 1945-1975“ der Autoren Christian Schrapper, Claudia Ströder und Sabine Imeri lesen werden. Der Eintritt ist frei.