Ad-Hoc Ausschuss

Der Adhoc-Ausschuss

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Arbeitsergebnis des Ad-hoc-Ausschusses vom 13.02.2014

Auf Beschluss des Landesjugendhilfeausschusses vom 20.11.2013 wurde ein Ad-hoc-Ausschuss im Saarland gebildet, der sich für einen begrenzten Zeitraum mit der Heimerziehung in den Jahren zwischen 1949 und 1975 befasst. Der Ausschuss begleitet das wissenschaftliche Projekt zur Aufarbeitung der Heimerziehung der Universität Koblenz-Landau und findet seine Arbeitsgrundlage im Abschlussbericht des Runden Tisches „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ aus dem Jahr 2010.

Der Ausschuss dient ehemaligen Heimkindern und Einrichtungsträgern als Forum zum gegenseitigen Austausch. Er ist zugleich ein Gremium, in dem Möglichkeiten, Anliegen und Themen für das Projekt der Aufarbeitung erarbeitet werden – somit kann und soll unmittelbar Einfluss auf dessen Gestaltung genommen werden. Neben den ehemaligen Heimkindern sind auch Heimträger, Jugendämter, das Landesjugendamt und das Vormundschaftsgericht „Betroffene“ und in den gesamten Prozess miteinzubinden. Die von den ehemaligen Heimkindern in den Vortreffen erarbeiteten Ideen und Vorschläge sollen Beachtung finden.

Über die Aktivitäten des Ausschusses wird regelmäßig im Landesjugendhilfeausschuss berichtet.